Uwe Bolls The Dark Knight im Streit mit Warner Bros.

Der deutsche Trash-Regisseur sorgt ein weiteres Mal für Kontroversen; diesmal hat er sich mit Warner Bros und DC angelegt.

Uwe Boll hat die Produktion seines neuesten Films The Dark Knight abgeschlossen. Der Titel sorgt für Aufmerksamkeit, da er mit Christopher Nolans erfolgreichem Batman-Film aus dem Jahr 2008 identisch ist. Boll betont jedoch, dass es keinerlei Verbindung zwischen den beiden Werken gebe.

„Unser Film unterscheidet sich sehr von Chris Nolans Film, es besteht also keine Verwechslungsgefahr.“

Das stellte der Regisseur in einer Pressemitteilung klar. Trotz dieser Aussage hat Warner Bros. bereits Kontakt zu Boll aufgenommen, um ihn von der Verwendung des Titels abzuhalten. Der Filmemacher bleibt jedoch standhaft und lehnt eine Umbenennung ab.

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Streit mit Warner Bros. um den Filmtitel

Laut Boll hat Warner Bros. eine Unterlassungsaufforderung gegen die Nutzung des Titels ausgesprochen. Der Regisseur verweist in seinem Podcast darauf, dass sein 2009 erschienener Film Rampage ebenfalls Namensgleichheit mit einem Warner-Film aus dem Jahr 2018 hatte. „DC und Warner haben mich bereits kontaktiert und gesagt, dass ich den Titel nicht verwenden darf. Ich verstehe das, aber ich habe ihnen gesagt: ‚Leute, erinnert ihr euch an Rampage, den Rock-Film? Ihr habt meinen Titel verwendet.‚“ Boll argumentiert, dass es sich auch in diesem Fall um eine zulässige Namenswahl handle.

Uwe Bolls The Dark Knight ist kein Superheldenfilm, sondern ein brutaler Actionfilm mit Armie Hammer in der Hauptrolle. Laut Boll beschäftigt sich der Film mit sozialen Missständen in Europa und thematisiert unter anderem Kriminalität im Zusammenhang mit Migration. Diese Thematik erinnert an Bolls frühere, auch schon kontroverse Werke wie den bereits erwähnten Rampage oder Assault on Wall Street. Boll beschreibt den Film als „sehr düster und brutal“ und erklärt, dass der Protagonist als Selbstjustizler auftritt, der das Gesetz selbst in die Hand nimmt.

In seinem Podcast kritisierte Boll zudem aktuelle Superheldenfilme. Er bezeichnete viele DC- und Marvel-Produktionen als „zu lang“ und „mit endlosen CGI-Effekten überladen“. Besonders Batman-Filme seien seiner Meinung nach zu häufig neu interpretiert worden. Darüber hinaus offenbarte Boll, dass er James Gunn, den Leiter der DCU, kontaktiert habe, um eine Idee für einen „sehr gewalttätigen und sexuellen Batman“-Film vorzuschlagen. Eine Antwort steht bislang aus.

Ob es zu einem Rechtsstreit zwischen Uwe Boll und Warner Bros. kommt, bleibt abzuwarten. Trotz der juristischen Auseinandersetzungen plant Boll, den Film unter dem bestehenden Titel zu veröffentlichen. Wann und in welcher Form Uwe Bolls The Dark Knight erscheinen wird, ist derzeit noch nicht bekannt.

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